Anatomie und Funktion des Darms
Ursachen
Diagnose
Therapie und Operation
Unser Team
Nach der Operation
Häufige Fragen
Haus A / 2. OG
Leitung
Dr. Muneer Deeb
Dr. Stefan Nordbruch
Anmeldung Darmzentrum
T +49 (0) 4488 50-5225
F +49 (0)4488 50-6939
Terminvereinbarung
Nutzen Sie zur Terminvereinbarung gerne auch unsere Online-Terminanfrage (Fachbereich: Allgemein- und Viszeralchirurgie).
Sprechzeiten
nach Vereinbarung
Wie finde ich die beste Klinik für Darmkrebs?
Informationen zu Symptomen, Diagnose und Therapie bei Darmkrebs
Die Diagnose Darmkrebs stellt vieles auf den Kopf. Viele Sorgen und Fragen kommen auf: Was bedeutet das für mich? Wo finde ich die beste Klinik für Darmkrebs?
Im Darmzentrum Westerstede der Ammerland-Klinik begleiten wir Sie vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge – medizinisch auf höchstem Niveau und persönlich an Ihrer Seite.
Hier erhalten Sie, Ihre Angehörigen und auch Einweisende verständliche Informationen über:
- das Krankheitsbild Darmkrebs (kolorektales Karzinom)
- Diagnostik, Therapie und Versorgung bei Darmkrebs im Onkologischen Zentrum der Ammerland-Klinik
Hinweis: Wenn Sie nach einem zertifizierten Darmkrebszentrum in der Nähe suchen: Das Darmzentrum Westerstede ist als Darmkrebszentrum in Niedersachsen regional gut vernetzt.
Erfahrungen Darmkrebs

Unser Darmkrebszentrum ist seit 2006 durchgehend von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert und gehört zu den ersten anerkannten Darmkrebszentren in Norddeutschland. Hier verbinden wir moderne Hochleistungsmedizin (z. B. Da Vinci Darmkrebs-Operationen) mit individueller und persönlicher Begleitung.
Unsere DKG-Zertifizierung verpflichtet uns unter anderem zu:
- leitliniengerechter Therapie
- dokumentierter Behandlungsqualität
- verpflichtender interdisziplinärer Tumorkonferenz
- Mindestfallzahlen spezialisierter Operateure
- strukturierte Nachsorge
- psychoonkologischer Betreuung
Wie finde ich die beste Klinik für Darmkrebs?
Wenn es um die richtige Klinik für eine Darmkrebsbehandlung geht, sind Spezialisierung und Erfahrung entscheidend – besonders, wenn eine Darmkrebs Operation in der Klinik ansteht oder eine Zweitmeinung bei Darmkrebs gewünscht ist.
Sie sollten auf diese Qualitätsmerkmale achten:
- DKG-zertifiziertes Darmkrebszentrum
- interdisziplinäre Tumorkonferenz
- spezialisierte Operateure für Kolon- und Rektumkarzinome
- minimal-invasive und robotische Darmkrebs-Operation (Da Vinci)
- strukturierte Nachsorgeprogramme nach DKG-Empfehlungen
- Beteiligung an klinischen Studien
- psychoonkologische Begleitung
Im Darmzentrum der Ammerland-Klinik erhalten Sie diese Leistungen gebündelt – unter einem Dach und mit festen Ansprechpersonen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
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Organigramm Darmzentrum
Das Organigramm können Sie sich auch hier ALS PDF HERUNTERLADEN.
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Organigramm Viszeralonkologisches Zentrum
Das Organigramm können Sie sich auch hier ALS PDF HERUNTERLADEN.
Typische Symptome bei Darmkrebs
Darmkrebs entsteht meist aus gutartigen Darmpolypen, die sich über Jahre bösartig verändern können. Wird ein Polyp bei einer Koloskopie frühzeitig entfernt, kann eine Krebserkrankung oft verhindert werden.
Im Frühstadium verursacht Darmkrebs häufig keine Beschwerden. Umso wichtiger ist es, Veränderungen ernst zu nehmen.
Mögliche Symptome für Darmkrebs sind:
- Blut im Stuhl
- Veränderten Stuhlgang (Durchfall oder Verstopfung über Wochen)
- Ungewollter Gewichtsverlust
- Anhaltende Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe
- Müdigkeit oder Leistungsknick
- Gefühl unvollständiger Darmentleerung
Wichtig:
Nicht jedes Symptom bedeutet Krebs. Aber eine frühzeitige Abklärung – etwa durch eine Darmspiegelung bei Verdacht auf Darmkrebs – schafft Klarheit und verbessert die Prognose deutlich.
Anatomie des Darms – Aufbau und Funktion
Der Darm ist mit fünf bis sieben Metern Länge das längste Organ des Körpers. Seine Schleimhautoberfläche umfasst etwa 32 Quadratmeter – sie ist entscheidend für die Nährstoffaufnahme.
Er gliedert sich in:
- Dünndarm (Zwölffingerdarm, Leerdarm, Krummdarm)
- Dickdarm (Kolon)
- Mastdarm (Rektum)
Der Dickdarm besteht aus:
- aufsteigendem Dickdarm
- querverlaufendem Dickdarm
- absteigendem Dickdarm
- Sigma
- Mastdarm
Die Darmwand besteht aus mehreren Schichten, u. a. Schleimhaut, Bindegewebe, Blutgefäße, Lymphbahnen und Muskelschichten. Die Muskulatur sorgt durch wellenförmige Bewegungen (Peristaltik) für den Weitertransport des Speisebreis.
Warum ist das wichtig? Bei der Therapieplanung spielt eine Rolle, wo der Tumor sitzt (Kolon oder Rektum) und wie tief er in die Darmwand eingewachsen ist.
Ursachen für Darmkrebs
Darmkrebs kann das Ergebnis aus genetischer Veranlagung und Lebensstilfaktoren sein. Oftmals erkranken vor allem ältere Personen. Zu den Risikofaktoren zählen:
- höheres Lebensalter (über 50 Jahre)
- Ernährung (viel rotes Fleisch, wenig Ballaststoffe)
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
- familiäre Vorbelastung
- chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
Diagnose von Darmkrebs
Koloskopie, Staging und TNM
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Früherkennung bei Darmkrebs
Die Früherkennung und die Diagnose von Darmkrebs sind elementar. Frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Krebserkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Für Darmkrebs gibt es eine gesetzlich empfohlene Früherkennungsuntersuchung: Ab dem 50. Lebensjahr wird eine regelmäßige Darmspiegelung oder ein immunologischer Stuhltest (iFOBT) angeboten.
Wichtig: Je früher ein Tumor entdeckt wird, umso besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen. Unser zertifiziertes Darmzentrum der Ammerland-Klinik bietet Ihnen eine interdisziplinäre Betreuung von der Diagnose bis zur Nachsorge.
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Spezialisierte Darmkrebsklinik für schnelle Untersuchungen
Bei Verdacht auf Darmkrebs organisieren wir alle Untersuchungen sehr zeitnah, damit Sie schnell Gewissheit haben. Ihre persönliche Ansprechpartnerin oder Ihr Ansprechpartner begleiten Sie ab dem ersten Kontakt. Untersuchungen, Befunde und Besprechungen werden schnell koordiniert und aus einer Hand organisiert. Damit Sie sich auf das Wichtigste konzentrieren können: Auf sich und Ihr Wohlbefinden.
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Wie wird Darmkrebs festgestellt?
Im zertifizierten Darmzentrum erfolgen alle notwendigen Untersuchungen koordiniert. Zunächst erfolgt die Feststellung der Krankengeschichte (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung.
Weitere Untersuchungen zur genauen Diagnosestellung:
- Koloskopie (Darmspiegelung) mit Gewebeprobe
- CT von Brust- und Bauchraum
- MRT bei Rektumkarzinom
- Ultraschalluntersuchung
- Laborwerte und Tumormarker (CEA)
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Was bedeutet Staging?
Das Staging beschreibt die genaue Ermittlung des Stadiums einer Krebserkrankung. Grundlage ist die international anerkannte TNM-Klassifikation:
- T (Tumor) – Wie tief ist der Tumor in die Darmwand eingedrungen?
- N (Nodes) – Sind Lymphknoten betroffen?
- M (Metastasen) – Gibt es Fernmetastasen, z. B. in Leber oder Lunge?
Anhand dieser Klassifikation wird Darmkrebs in vier Stadien eingeteilt. Diese Einteilung ist entscheidend für die Therapieplanung. In einem persönlichen Gespräch erklären wir Ihnen in Ruhe alle Ergebnisse im Detail.
Therapie und Operation bei Darmkrebs
Jeder Befund wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz genau besprochen. So stellen wir sicher, dass eine Entscheidung im erfahrenen Expertenteam getroffen wird. Die möglichen weiteren Therapieschritte werden in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen und Ihren Angehörigen genau besprochen. Dafür nehmen wir uns viel Zeit. Die Therapie richtet sich dabei immer nach Tumorstadium, Lage und individueller Situation. Das Ziel ist im besten Fall die vollständige Heilung.
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Operation – die zentrale Therapie
In frühen Stadien ist die operative Entfernung des betroffenen Darmabschnitts die wichtigste Maßnahme. Dabei werden auch benachbarte Lymphknoten entfernt.
Je nach Lage des Tumors unterscheidet man:
- Hemikolektomie (Teilentfernung des Dickdarms)
- Rektumresektion (Schließmuskelerhalt möglich)
- Rektumamputation (bei sehr tiefem Tumor)
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Minimal-invasive und Da Vinci Darmkrebs Operation
Im Darmzentrum Westerstede führen wir die meisten Eingriffe minimal-invasiv durch. Bei Enddarmtumoren setzen wir zusätzlich das Da Vinci-System ein – eine robotisch assistierte Darmkrebsoperation, die besonders präzises und nervenschonendes Operieren im engen Beckenraum ermöglicht.
Vorteile mit Da Vinci:
- millimetergenaue Präzision
- bessere Schonung von Nerven
- geringerer Blutverlust
- schnellere Erholung
- kürzere Krankenhausaufenthalte
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Fast Track-Konzept – schneller zurück in den Alltag
Unsere Behandlung folgt dem modernen Fast Track- bzw. ERAS-Prinzip. Das bedeutet:
- eine frühe Mobilisation
- frühzeitige Nahrungsaufnahme
- gezielte Schmerztherapie
- strukturierte Begleitung
Viele Patientinnen und Patienten können bereits wenige Tage nach der Operation nach Hause zurückkehren. Der weitere Verlauf, z. B. ob eine Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll ist, wird gemeinsam mit Ihnen geplant.
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Ist ein künstlicher Darmausgang (Stoma) nach der Operation notwendig?
Ob ein Stoma erforderlich ist und ob es dauerhaft oder vorübergehend ist hängt von der Tumorlage und dem Stadium ab. In vielen Fällen kann dank moderner OP-Technik ein dauerhaftes Stoma umgangen werden.
Ist ein vorübergehender künstlicher Darmausgang notwendig, wird er häufig nach einigen Wochen zurückverlegt. Unsere spezialisierten Stomatherapeutinnen und -therapeuten begleiten Sie dabei eng und individuell.
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Chemotherapie bei Darmkrebs – wann ist sie nötig?
Eine Chemotherapie wird häufig zusätzlich zur Operation eingesetzt – vor dem Eingriff zur Verkleinerung des Tumors oder danach zur Bekämpfung möglicherweise verbliebender Krebszellen. Bei Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) kommt oft eine kombinierte Strahlen-Chemotherapie (Radiochemotherapie) zum Einsatz. Bei bestimmten fortgeschrittenen Darmkrebsformen können zielgerichtete Therapien oder Immuntherapien zum Einsatz kommen. Ist keine vollständige Heilung möglich, steht die Linderung von Beschwerden und der Erhalt der Lebensqualität im Vordergrund.
Unser Team – zertifizierte Expertise seit 2006
Ein zertifiziertes Darmzentrum lebt von Erfahrung und Zusammenarbeit. Unter der Leitung von Dr. Muneer Deeb, Chefarzt der Allgemein- Viszeralchirurgie, arbeiten spezialisierte Fachärzte eng zusammen:
Als DKG-zertifiziertes Zentrum beteiligen wir uns regelmäßig an klinischen Studien. So fließen aktuelle wissenschaftlich Erkenntnisse direkt in Ihre Behandlung ein. Wenn Sie einen Darmkrebs Spezialisten in Westerstede oder ein zertifiziertes Darmkrebszentrum in Niedersachsen suchen, sind Sie bei uns in erfahrenen Händen.
Leitungsteam
Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Leiter zertifiziertes Viszeralonkologisches Zentrum, Leiter Hernien-, MIC- und Schilddrüsenzentrum
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Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für Viszeralchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie
Zusatzbezeichnungen: Proktologie, Qualifikation Senior-Darmoperateur von der Deutschen Krebsgesellschaft DKG, Experte für transanale TME der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Leitender Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie, Leitender Arzt Wundzentrum, Koordinator Darmzentrum
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Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie
Zusatzbezeichnungen: Proktologie, Ermächtigung zur vollen Weiterbildung im Bereich chirurgische Proktologie, Wundspezialist
Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie , Leiter Hernienzentrum
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Facharzt für Viszeralchirurgie
Chefarzt, Abteilung für Gastroenterologie und Allgemeinen Inneren Medizin, Ärztlicher Leiter Notfallzentrum
Leitende Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Leiterin Minimal-invasive Chirurgie, Koordinatorin Pankreas- und Ösophaguszentrum
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Fachärztin für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie, Oberbauch- und Onkologische Chirurgie
Benannte Operateurin für kolorektale Karzinome im Rahmen des Darmzentrums und für minimal-invasive Chirurgie im Rahmen des MIC-Zentrums
Oberarzt, Abteilung für Gastroenterologie, Koordinator Darmzentrum, Stv. Koordinator Onkologisches Zentrum
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Facharzt für Innere Medizin (Internist) und Gastroenterologie, Rettungs-, Palliativ- und Ernährungsmedizin (DAEM/DGEM)
DEGUM-Ausbilder Stufe 1, Focus " Arzt der Region 2019 und 2020 (Gastroenterologie Landkreis Ammerland), Vermittlung Sachkunde Strahlenschutz
Mitgliedschaften:
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
Medizinische Kernpartner
Ärztlicher Leiter des Zentrums für Strahlentherapie und Radioonkologie Westerstede, Stv. Leitung Prostatazentrum
Facharzt für Pathologie, Institut für Pathologie Aurich & Ammerland
Facharzt für Pathologie, Institut für Pathologie Aurich & Ammerland
Leitender Arzt Sektion Hämatologie/Onkologie, Leitung Onkologisches Zentrum
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Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie, Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt gesamte Innere Medizin, ESMO-zertifiziert seit 2018
Zusatzbezeichnungen: Palliativmedizin, Rettungsmedizin
Mitgliedschaften:
· European Society for Medical Oncology (ESMO)
· Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
· Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
· Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO)
· Regionales Tumorzentrum Weser-Ems e.V.
Chefarzt der Radiologie und Leitender Arzt des MVZ
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Facharzt für Radiologie
Zertifizierter interventioneller Radiologe,
DeGIR Zertifikat Stufe I,
Kardio-MRT (Q1-Zertifikat)
MR-Prostatographie (Q2-Zertifikat)
Nach der Darmkrebs-Operation – Nachsorge in der Klinik und Rehabilitation
Eine herausfordernde Zeit liegt hinter Ihnen. Nun beginnt mit der Nachsorge und Rehabilitation die nächste Phase – natürlich stets in enger Abstimmung mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Über die Kontrollintervalle sprechen wir ganz genau mit Ihnen – und wir bleiben selbstverständlich auch nach der Operation immer für Sie ansprechbar.
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Nachsorge und 10-Jahres-Überlebensrate bei Darmkrebs
Die Nachsorge ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Die erste Vorstellung nach der Darmkrebs-Operation erfolgt nach vier bis sechs Wochen, im ersten und zweiten Jahr danach alle sechs Monate. Ab dem dritten Jahr erfolgt eine Nachsorgeuntersuchung jährlich für insgesamt mindestens fünf Jahre.
Die Prognose hängt stark vom Krebsstadium bei der Diagnose ab – Darmkrebs ist im Frühstadium sehr häufig heilbar. Die relative 10-Jahres-Überlebensrate liegt insgesamt bei etwa 60 Prozent.
Wichtig: Melden Sie sich jederzeit, wenn Sie Beschwerden haben – auch außerhalb der geplanten Nachsorgetermine.
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Rehabilitation nach Darmkrebs
Eine medizinische Rehabilitation hilft Ihnen, körperlich und seelisch wieder auf die Beine zu kommen. Sie kann direkt nach dem Krankenhausaufenthalt beginnen (Anschlussrehabilitation/AHB) oder später beantragt werden. Sie können zwischen ambulanter oder stationärer Reha entscheiden. Selbstverständlich unterstützen wir Sie bei der Organisation und Beantragung.
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Zurück in den Alltag – Sie sind nicht allein!
Nach einer Krebstherapie ist nichts mehr so wie vorher. Aber jeder Mensch geht anders mit dieser Belastung um. Das Team des Darmzentrums der Ammerland-Klinik steht Ihnen zur Seite. Wir helfen Ihnen bei der Vermittlung zu einer onkologischen Psychotherapie, Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen. Auch bei Einschränkungen durch die Folgen der Erkrankung und Therapie vermitteln wir konkrete Ansprechpartner. Wir lassen Sie nicht allein.
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Beistand suchen – Hilfe bekommen
Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns gerne an. Gut informiert zu sein und sich gut aufgehoben zu fühlen, gibt Sicherheit – und die ist in dieser Zeit besonders wichtig.
Tumorsprechstunde & Zweitmeinung bei Darmkrebs
Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Wenn Sie Symptome abklären lassen möchten, bereits eine Diagnose haben oder eine Zweitmeinung bei Darmkrebs wünschen: Wir nehmen uns Zeit für Sie und klären die nächsten Schritte verständlich und in Ruhe.
Tumorsprechstunde / Case-Manager
T +49 (0) 4488 50-6935
Tipp: Bringen Sie – wenn vorhanden – Befunde (Koloskopie-Bericht, CT/MRT, Arztbriefe) mit. So können wir direkt konkret werden.
Interne Kooperationspartner
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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Dr. med. Muneer Deeb
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-6991
darmzentrum@ammerland-klinik.de -
Selbsthilfegruppe „Leben mit und nach Krebs”
Annelie Nawrath
Lange Straße 38
26655 Westerstede -
Patientenfürsprecher
Manfred Janssen
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-4730
manfred.janssen@ammerland-klinik.de -
Diätberatung und Ernährungstherapie
Cordula Nicolaus
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-2365
cordula.nicolaus@ammerland-klinik.de -
Klinik für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin
Prof. Dr. med. Matthias J. Bahr
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-2690
med.ambulanz@ammerland-klinik.de -
Hämatologie und Onkologie I Klinik für Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Onkologie
Dr. med. Mark-Peter Ufen
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-2690
med.ambulanz@ammerland-klinik.de -
Palliativmedizin I Klinik für Neurologie
Richard Bähr
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-3337
neurologie@ammerland-klinik.de -
Physiotherapie
Birga Tannen
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-4440
birga.tannen@ammerland-klinik.de -
Onkologische Beratung
Helga Schön-Hotze
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-3100
psychoonkologischerdienst@ammerland-klinik.de -
Radiologie I Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
Dr. Sebastian Simka
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-2510
radiologie@ammerland-klinik.de -
Klinikseelsorge
Meike von Kajdacsy
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-3740
meike.von.kajdacsy@ammerland-klinik.de -
Sozialdienst
Sabine Riepe
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-6645
sozialdienst@ammerland-klinik.de -
Stomatherapie
Heike Ebelt
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-6165
heike.ebelt@ammerland-klinik.de -
Studien-Sekretariat
Christina Münk
Lange Straße 38
26655 WesterstedeT 04488 50-6935
christina.muenk@ammerland-klinik.de
Externe Kooperationspartner
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Psychoonkologische Sprechstunde
Dr. Sonja Arnhold-Kerri
Lange Straße 37
26655 Westerstede
T 04488 5209970
praxis-arnhold-kerri@t-online.de -
Gastroenterologische Praxis
Dr. Jens Buckisch
Mozartstraße 30
26655 Westerstede
T 04488 7636490
info@gastroenterologie-westerstede.de
www.gastroenterologie-westerstede.de -
Stomaversorgung
Coloplast GmbH Homecare
Kühnstraße 75
22045 Hamburg
T 0800 4686200
homecare@coloplast.com
www.coloplast.com -
Strahlentherapie Nord Zentrum Westerstede
Prof. Dr. med. R. M. Hermann
An der Hössen 34
26655 WesterstedeT 04488 8423266
info@strahlentherapie-nord.de
Strahlentherapie Nord Zentrum Westerstede -
Ammerland-Hospiz „Herberge auf der Lichtung”
Kea Bünnemeyer
Lange Straße 40
26655 WesterstedeT 04488 506855
kontakt@ammerland-hospiz.de
www.ammerland-hospiz.de -
Praxis für Humangenetik
PD. Dr. S. Spranger
Schwachhauser Heerstraße 50 a-c
28209 BremenT 0421 34674340
kontakt@praxis-fuer-humangenetik.de
www.praxis-fuer-humangenetik.de -
Stomaversorgung
provita activcare® Nordwest GmbH
Bloherfelder Straße 80
26129 OldenburgT 0441 40575190
info.nordwest@provita-activcare.de
www.provita-activcare.de/nordwest -
Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Onkologie
Dr. med. Dietmar Reichert
Dr. med. Jan Janssen
Kuhlenstraße 53d
26655 WesterstedeT 04488 5218880
info@onkologie-westerstede.de
www.onkologie-westerstede.de -
Studien-Sekretariat I Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Onkologie
Azra Hibbeler
Kuhlenstraße 53d
26655 WesterstedeT 04488 5218880
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Gastroenterologie Bad Zwischenahn
Dr. med. Fabian Weinberger
Sven Neuber
Oldenburger Straße 31
26160 Bad ZwischenahnT 04403 6224960
info@gastropraxis.net
www.gastropraxis.net -
Institut für Pathologie Aurich und Ammerland
Dr. med. Jörg Woziwodzki
Dr. med. Ulf Stachetzki
MU Dr./Univ. Prag Frantisek Tuma
Mozartstraße 30
26655 WesterstedeT 04941 65439
info@pathologie-aurich.de
www.pathologie-aurich.de -
Selbsthilfekontaktstelle Ammerland
Lena Gundlach
Bahnhofstraße 5
26655 WesterstedeT 04488 8329922
selbsthilfe-ammerland@paritaetischer.de
Selbsthilfekontaktstelle Ammerland - Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.
Downloads & weiterführende Informationen
Ausführliche Informationen zu Symptomen, Diagnostik, Therapie, Operation, Stoma, Nachsorge und Rehabilitation finden Sie in unserer Broschüre.
Die Broschüre eignet sich auch für Angehörige und zur Vorbereitung auf Gespräche.
Klinische Studien im Darmzentrum Westerstede
Als DKG-zertifiziertes Darmkrebszentrum in Niedersachsen beteiligen wir uns regelmäßig an klinischen Studien. Klinische Studien unterliegen besonderen Qualitätsstandards, welche behördlich, sowie von Ethikkommissionen im Sinne der „Good Clinical Practice“ (GCP) kontrolliert werden. Durch diese Vorgaben werden Patienten bestmöglich abgesichert und können dennoch von medizinischen Innovationen und neuen Behandlungsansätzen profitieren.
Das bedeutet für unsere Patientinnen und Patienten:
- Behandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards
- Zugang zu innovativen Therapiekonzepten
- kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgungsqualität
Die Teilnahme an Studien ist selbstverständlich freiwillig und wird individuell mit Ihnen besprochen.
Studieneinheit/-sekretariat l Klinische Studien der Ammerland-Klinik
Christina Münk
T +49 (0)4488 50-3751
onkozentrum@ammerland-klinik.de
Aktuelle klinische Studien des Darmkrebszentrums Westerstede
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ColoPredict
Wir nehmen als Darmzentrum an dieser Studie teil, in der Tumordaten von Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs systematisch erfasst und analysiert werden. Insbesondere werden Gendefekte am Erbgut untersucht. Diese Tumorproben liegen nach Operation bereits in unserem pathologischen Institut vor. Im Falle Ihrer Einwilligung wird ein Teil dieser Proben in eine zentrale, für diesen Zweck aufgebaute Gewebebank eingeschickt.
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Retro- und prospektive Erfassung der Rolle von MSI und KRAS
Retro- und prospektive Erfassung der Rolle von MSI und KRAS für die Prognose beim Kolonkarzinom im Stadium II und III
Studienakronym: Colopredict Plus Register
Kurzbeschreibung der Studie
Im Rahmen des Colopredict Plus Registers sollen retrospektiv und prospektiv Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium II und III erfasst werden. Primäres Studienziel ist die Bestimmung der Rolle einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI) in Kombination mit einer KRAS-Mutation bei der Prognose von Kolonkarzinomen im Stadium II ohne klinische Risikofaktoren. Hierzu sollen in Tumorgewebeproben der rekrutierten Patienten MSI und KRAS bestimmt werden und parallel klinische und histopathologische Daten der Patienten dokumentiert werden. Primärer Zielparameter ist das Rückfall-freie Überleben nach 5 Jahren (kombinierter Endpunkt aus Rezidiv und Tod jeglicher Ursache).
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Color III: eine multizentrische randomisierte klinische Studie
Vergleich transanal TME im Vergleich zu laparoskopischen TME für einen mittel und tiefer gelegenen rektalen Tumor, Phase Studie
Studienakronym: Color III Studie
Kurzbeschreibung der Studie
COLOR III ist eine multizentrische, randomisierte klinische Studie (Phase 3) betreffend Patienten mit mittlerem oder tiefen Rektumkarzinom.
Diese Studie vergleicht zwei OP- Techniken:
1) die traditionelle laparoskopische OP-Technik durch die Bauchwand (TME, totale mesorektale Exzision) und
2) die neue OP-Technik, die die laparoskopische OP-Technik mit einem transanalen (durch den After) Zugang kombiniert (TaTME, transanale Mesorektale Exzision).Ziel dieser neuen Technik ist die noch genauere Entfernung von Tumoren und umgebenden Lymphknoten zu vereinfachen, insbesondere in herausfordernden Situationen wie z.B. dem kleinen Becken.
Diese Studie ist essentiell um zu untersuchen, ob die neue Technik klinische Vorteile wie z. B. präzisere Tumorresektion und mehr Schließmuskel-erhaltende OPs im Vergleich zur traditionellen OP-Technik hat. Primärer Endpunkt ist die Lokalrezidvrate nach 3 Jahren.
Die Studie soll 1104 Patienten umfassen; 735 im TaTME-Arm und 369 im laparokopischen TME-Arm.
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Circulate
Die CIRCULATE Studie untersucht die adjuvante Chemotherapie bei Patienten mit Dickdarmkrebs im Stadium II. Dazu werden Patienten nach der Operation auf zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) getestet.
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Allgemeine Studie
OnkoTrakt-Psychoonkologisches Register
Klinische Studien der Onkologischen Praxis Westerstede l Aurich l Rhauderfehn
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Bering CRC
Encorafenib und Cetuximab bei Patienten mit metastasiertem, BRAFV600E-mutiertem kolorektalem Karzinom: eine multizentrische, multinationale, prospektive, longitudinale, nicht-interventionelle Studie in Deutschland und Österreich
Häufige Fragen (FAQ) zum Darmkrebszentrum Westerstede
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Was macht ein zertifiziertes Darmkrebszentrum aus?
Ein zertifiziertes Darmkrebszentrum ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) geprüft. Es erfüllt strenge Qualitätsvorgaben, arbeitet interdisziplinär und bietet eine strukturierte Nachsorge. Das Darmzentrum Westerstede ist seit 2006 durchgehend DKG-zertifiziert. Alle nötigen Fachdisziplinen arbeiten hier unter einem Dach.
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Was macht eine gute Darmkrebsklinik aus?
Eine gute Darmkrebsklinik ist DKG-zertifiziert, arbeitet interdisziplinär (Tumorkonferenz), verfügt über spezialisierte Operateure und bietet moderne Verfahren wie minimal-invasive und robotische Chirurgie sowie eine strukturierte Nachsorge.
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Wann sollte ich eine spezialisierte Darmkrebsklinik aufsuchen?
Wenn bei Ihnen der Verdacht auf Darmkrebs besteht (z. B. Blut im Stuhl, anhaltende Stuhlveränderungen, ungeklärter Gewichtsverlust) oder bereits eine Diagnose vorliegt. Auch vor einer Operation oder bei Wunsch nach einer Zweitmeinung ist ein zertifiziertes Zentrum sinnvoll.
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Wie finde ich ein Darmkrebszentrum in Niedersachsen?
Wichtig sind DKG-Zertifizierung, Spezialisierung auf Kolon- und Rektumkarzinome sowie moderne OP-Techniken wie die robotische Darmkrebsoperation mit dem Da Vinci-System. Das Darmzentrum Westerstede ist als zertifiziertes Darmkrebszentrum in Niedersachsen regional gut erreichbar.
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Kann ich eine Zweitmeinung bei Darmkrebs einholen?
Ja. In unserer Tumorsprechstunde bieten wir eine fundierte Zweitmeinung bei Darmkrebs an. Ihre Befunde werden in der interdisziplinären Tumorkonferenz erneut geprüft.
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Wie sind die Heilungschancen bei Darmkrebs?
Die Prognose hängt stark vom Stadium ab. Darmkrebs im Frühstadium ist häufig heilbar. Die 10-Jahres-Überlebensrate liegt insgesamt bei rund 60 %. In frühen Stadien ist sie deutlich höher.
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Wie werde ich bei Darmkrebs behandelt?
Die Behandlung richtet sich nach Tumorlage (Kolon/Rektum) und Stadium. Häufig ist die Operation zentral; je nach Befund können Chemo- oder Strahlentherapie ergänzend empfohlen werden. Jede Therapieempfehlung wird interdisziplinär abgestimmt und immer in Ruhe mit Ihnen persönlich besprochen.
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Wie läuft eine Darmkrebs-Operation ab?
Ziel ist die Entfernung des betroffenen Darmabschnitts mit zugehörigen Lymphknoten. Wenn möglich, erfolgt der Eingriff minimal-invasiv; bei Enddarmtumoren kann eine robotisch assistierte Da Vinci Darmkrebs Operation Vorteile bieten. Danach unterstützt Fast-Track/ERAS die rasche Erholung.
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Kann man Darmkrebs ohne Stoma operieren?
In vielen Fällen ja. Ob ein Stoma nötig ist, hängt von Tumorlage und Stadium ab. Wenn ein vorübergehendes Stoma medizinisch sinnvoll ist, wird es häufig später zurückverlegt – begleitet durch spezialisierte Stomatherapie.
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Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt nach einer Darmkrebsoperation?
Nach einer minimal-invasiven oder robotischen Darmkrebsoperation beträgt der Aufenthalt meist 3–7 Tage – abhängig vom individuellen Verlauf.
Das Wichtigste rund um das Darmzentrum der Ammerland-Klinik auf einen Blick
Gut zu wissen: Darmkrebs ist – früh erkannt – in vielen Fällen gut behandelbar. Wir begleiten Sie strukturiert und persönlich.
- Schnelle Klarheit: Bei Tumorverdacht erhalten Sie zeitnah Termine und eine koordinierte Diagnostik.
- Zertifizierte Behandlung: Seit 2006 durchgehend DKG-zertifiziertes Darmkrebszentrum.
- Individuelle Therapie: Entscheidung im Expertenteam der interdisziplinären Tumorkonferenz – nach Leitlinien, passend zu Ihrer Situation, persönlich.
- Moderne OP-Technik: minimal-invasive und robotische Darmkrebsoperation (Da Vinci) – besonders präzise, gerade im Beckenraum.
- Sicher begleitet: Strukturierte Nachsorge und Unterstützung durch Psychoonkologie, Ernährungsberatung, Sozialdienst und Stomatherapie.
Für Einweisende – Zusammenarbeit im zertifizierten Darmkrebszentrum
Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen ist für uns selbstverständlich.
Als DKG-zertifiziertes Darmkrebszentrum seit 2006 bieten wir:
- zeitnahe Terminvergabe bei dringendem Tumorverdacht
- strukturierte Diagnostik und Therapieplanung
- verbindliche Rückmeldung nach Tumorkonferenz
- transparente Therapieempfehlungen nach Leitlinien
- direkte ärztliche Ansprechpartnerinnen und -partner
Jeder Fall wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen. Die Therapieempfehlung erhalten Sie zeitnah schriftlich. Selbstverständlich binden wir Sie eng in die weitere Behandlung und Nachsorge ein.
Direkter Kontakt für Einweisende:
T +49 (0)4488 50-6935
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